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HYDROTHERAPIE

Die Heilung beginnt mit Wasser

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Hydrotherapie ist der Gebrauch von Wasser, das zu präventiven und therapeutischen Zwecken eingesetzt wird, zur Gesunderhaltung dient und somit die Selbstheilungskräfte anregt und aktiviert. Anwendungen auf der Haut lösen einen Reiz in Form von Rötungen aus, welche die Durchblutung in den Gefässen verstärkt. 
 

WIRKUNG

  • Verbesserung der Durchblutung  

  • Verbesserung der Elastizität des Bindegewebes

  • Zur Vorbereitung einer Rückenmassage

  • Wohltuend und sehr entspannend

  • Steigerung der Sensibilität auf der Haut

  • Steigerung der Abwehrkräfte und des Immunsystems

  • Wärmezufuhr


Hydrotherapie kannst du mit einfachen Mitteln zu Hause selbst anwenden. In Form von Wickeln, Packungen, Bäder oder Güsse sorgst du für einen guten Stoffwechsel deines Herz- und Kreislaufsystems. 
Die nachfolgende Kurzbeschreibung dient zur Information und ist keine Anleitung.

Gerne werde ich dich über die detaillierte Anwendung persönlich beraten.

Selbstanwendung zu Hause

  • Kalte und warme Wickel und Packungen

  • Verschiedene Güsse an Extremitäten und Rumpf

  • Unterschiedliche Bäderanwendungen und Waschungen

  • Inhalationen

  • Ätherische Öle und Düfte

  • Trockenbürsten Massage 

  • Heisse Rolle

  • Kräutertees

Durch Zugabe von Kräutern aus der Natur kannst du die Behandlung gezielt und wohltuend auf deinen Körper abstimmen.

  • Heublumen (bei chronischen Schmerzen) 

  • Wallwurz (bei Beschwerden an Sehnen, Bändern und Gelenken) 

  • Johanniskraut (bei akuter Entzündung und zur Stimmungsaufhellung) 

  • Rosskastanie (bei Beschwerden an den Venen)


Gönne dir die natürliche Unterstützung mit der Heilkraft des Wassers und erlange Balance, Wohlbefinden und neue Lebensenergie zurück.

EINBLICK IN DIE GESCHICHTE

Schon vor 2000 Jahren haben verschiedene Naturvölker Wasser zur Reinigung und heilenden Zwecken angewendet.
Hochentwickelte Völker wie die Römer und Griechen haben Badekultur betrieben und Wasseranwendungen prophylaktisch für die Gesundheit eingesetzt. Sie bauten Badeeinrichtungen zu Therapiezwecken und pflegten und betrieben die Bäderkunde. Sie fanden heraus, dass verschiedene Quellen heilende Kräfte hatten. 
Im 17. und 18. Jahrhundert entdeckten englische Ärzte das Wasser als Heilmittel zur Gesundheitserhaltung. In verschiedenen Ländern in Europa gewann das Wasser als Quelle der Heilung immer mehr an Bedeutung und man setzte es gegen fieberhafte Erkrankungen ein. 
Die Wasseranwendung wurde in der Naturheilkunde erforscht. So erprobte Sebastian Kneipp, ein Priester aus dem 19. Jahrhundert, die Wirkung von kalten Bädern und Güssen an sich selbst.

Auf Reisen durch Europa verbreitete er sein Wissen in Kureinrichtungen und Spitälern. 
Heutzutage wird die Hydrotherapie regelmässig mit gutem Erfolg zur Behandlung von verschiedensten Krankheiten

in Reha- und Kurzentren betrieben. 
 

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